Mobilität

Die Agglomeration Basel wächst dank ihrer (internationalen) Verkehrsinfrastruktur. Ihr Ausbau steht mit der Siedlungsentwicklung in engem wechselseitigem Verhältnis. Im Zuge der Suburbanisierung wurde das nähere Umland Basels insbesondere entlang der Talachsen fast durchgängig besiedelt und hat einen Bedeutungsgewinn hinsichtlich Einwohnerzahlen, wirtschaftlichen Aktivitäten, Verkehrsströmen usw. erfahren. Strategische Planungen im Eurodistrict, nationale Planungen oder das Agglomerationsprogramm ebnen neben technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Wege für die Zukunft der Agglomeration.

Das Hochschullabor befasst sich mit Mobilitätsfragen, integriert in seiner verkehrlichen, kulturellen, ökonomischen Dimension als Gestaltungsaufgabe. Die urbane Peripherie steht im Fokus.

Es stellen sich städtebaulicharchitektonischen Fragen im Umgang mit Verkehrsinfrastruktur: Wie kann an der Autobahn gebaut und gelebt  werden? Wie können Verkehrsdrehscheiben als interessante Räume gestaltet werden? Wie kann eine Tramhaltestelle ein inte-ressanter Treffpunkt werden? Wie wird die
S-Bahn-Stadt gelebt? Wie kann das grenzüberschreitend praktiziert werden? Fragen stellen sich auch in verkehrlichtechnischer Dimensionen: Kann gute Agglomerationsplanung Verkehr vermeiden? Wie lässt sich die letzte Meile von der S-Bahnhaltestelle bis zur Haustüre in den Vororten schliessen? Was bedeutet die Zukunft der individuellen Mobilität? Was bedeutet die Logistikinfrastruktur der Zukunft für die Städte?