10 - Elektrifizierung der Hochrheinstrecke

Grenzüberschreitende Mobilität zwischen Basel und Schaffhausen
  • Projektgruppe

    Aktive Bahnhöfe

  • Projektträger

    Landkreis Lörrach (D)
    finanzierende Partner:
    Land Baden-Württemberg
    Kanton Basel-Stadt
    Landkreis Waldshut

Die Hochrheinstrecke ist die schnellste Schienenverbindung zwischen Basel (CH) und Schaffhausen (CH) und die einzige Schienenverbindung der deutschen Gemeinden entlang des Hochrheines. Sie ist heute nur mit Dieselzügen befahrbar. Nicht nur aus verkehrlicher Sicht ist dieses Projekt von grenzüberschreitender überregionaler Bedeutung. Die Elektrifizierung schafft den Lückenschluss zwischen Singen (D) und Basel (CH) und die Kompatibilität der Bahnsysteme. Sie ist Voraussetzung sowohl für die Durchbindung über das «Herzstück» nach Basel SBB als auch für den Knoten Waldshut (D) Richtung Zürich / Winterthur (CH).

An sieben Bahnhöfen in Deutschland und der Schweiz (Grenzach, Wyhlen, Rheinfelden, Wehr-Brennet, Bad Säckingen, Stein und Möhlin) entstehen daraus Modellbahnhöfe mit attraktiven und lebendigen Bahnhofsquartieren, mit idealen Umsteigebeziehungen vom Zug auf andere Verkehrsmittel und Bahnhöfen mit hoher Aufenthaltsqualität. Von der Hochrheinstrecke erreicht man zukünftig noch einfacher die attraktiven Ortschaften und Rheinlandschaften (IBA Rheinliebe). An einigen Stellen, beispielsweise zwischen Stein (CH) und Bad Säckingen (D), werden auch die deutsche und die schweizerische Strecke länderübergreifend mit einer Zweiradverbindung verknüpft. So wird nachhaltige Mobilität, insbesondere Bahnfahren, attraktiver. Die Elektrifizierung, die dazugehörigen infrastrukturellen Anpassungen und die drei neuen Haltestellen sind bis 2027 umgesetzt. Somit wird die Erreichbarkeit am Hochrhein erheblich gesteigert.

 

Relevanz

— Verkehrliche Einbindung und koordinierte Entwicklung des Hochrheins in Agglomeration Basel und Elektrifizierung wird zum Motor der interkommunalen Raumentwicklung