Das Rückgrat einer Internationalen Bauausstellung sind die Projekte. Erst anhand der Projektlandschaft, kann man erahnen, was die IBA zu leisten vermag. Innerhalb des Eingabezeitraums für Projekte - April bis August 2011 - wurden bei der IBA Basel 2020 rund 100 Projektvorschläge von Gebietskörperschaften in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie aus der Privatwirtschaft und der Bevölkerung eingereicht. Die eingegangenen Projekte wurden im September 2011 durch das wissenschaftliche IBA Kuratorium geprüft.
Rund 50 Projektvorschläge wurden am IBA Forum in der e-halle in Basel erstmalig öffentlich präsentiert. Diese Werkstatt für den trinationalen Raum ist zeitlich zwischen Kandidatur und Nomination der Projekte platziert.
Im Verlauf des weiteren Qualifizierungsverfahren gibt das Kuratorium konkrete Empfehlungen für die Weiterbearbeitung der Projektvorschläge.
Bei seiner Sitzung im Februar 2012 hat das Kuratorium 29 Projekte vornominiert. Diese werden nun in der weiteren Konkretisierung intensiv vom IBA Büro begleitet und unterstützt, beispielsweise mittels vertiefender Studien oder Hochschularbeiten. Weitere 19 Projektvorschläge haben „Kandidatenstatus“. Deren Projektträger müssen bis zur nächsten Kuratoriumssitzung im Juni 2012 ihre Vorschläge noch einmal überarbeiten, schärfen und wenn nötig vernetzen.