13 - IBA Parc des Carrières

Ein neuer Landschaftspark für die Region
  • Projektgruppe

    Kiesgruben 2.0

  • Projektträger

    IBA Basel 2020
    Bürgerspital Basel (CH)
    Kanton Basel-Stadt (CH)
    Allschwil (CH)
    Ville de Saint-Louis (F)
    Commune de Hégenheim (F)
    Saint-Louis Agglomération (F)

    Avec le soutien/Mit Unterstützung von:
    Actelion (CH),
    EBM (CH),
    Ernst Göhner Stiftung (CH),
    Fondation de Bienfaisance Jeanne Lovioz (CH),
    Singenberg Stiftung (CH),
    Stiftung zur Förderung der Lebensqualität in Basel und Umgebung (CH),
    Walder-Bachmann Stiftung (CH)

Das Projekt IBA Parc des Carrières macht die durch privaten Kiesabbau geprägte Landschaft durch die Wiederaufüllung als Park der Öffentlichkeit zugänglich. Es wird mit seinen ökologischen und Freizeitfunktionen zum Pilotprojekt für die Nachnutzung aller Kiesgruben der Region.

Zwischen den französischen Gemeinden Saint-Louis und Hégenheim sowie den Schweizer Gemeinden Basel und Allschwil gelegen, vereint das Projekt öffentliche wie private Partner und ist Inbegriff der Philosophie der IBA Basel: eine innovative Neugestaltung der Nutzung einzelner Gebiete innerhalb der Agglomeration Basel auf nachhaltige und ausstrahlungsstarke Weise und über die Ländergrenzen hinweg. Dank der Zusammenarbeit der Landbesitzer, Gemeinden und Anspruchsgruppen entstand unter Federführung der IBA Basel der Entwurf eines Parks.

Eine Besonderheit dieses Vorhabens liegt darin, dass bereits abgebaute Kiesflächen neu gestaltet werden, während der Kiesabbau – und damit die Nutzung der Ressource Kies – auf anderen Flächen noch im Gang ist. Die erste Etappe umfasst die Schaffung neuer Fuss- und Fahrradwege entlang von Naturkorridoren. Diese ermöglichen der Bevölkerung beider Länder den Zugang in das bisher abgeschlossene Landschaftsgebiet und machen den IBA Park zum Begegnungsort. Zudem grenzt der Park an den neuen Grüngürtel von Bourgfelden. Der Park wird damit zu einem Bindeglied zwischen industriell und gewerblich genutzten Flächen sowie zwischen Naturräumen und Siedlungsgebieten. Unterschiedliche Landschaftsnutzungen sind gleichzeitig möglich. Sie bilden, wie auch in anderen Teilbereichen der Agglomeration, die Grundlage für eine abgestimmte, durchdachte und qualitativ wertvolle Weiterentwicklung.