18 - Rheinfelder Rheinuferrundweg extended

Grenzüberschreitende Vernetzung von Stadt, Freiraum und Fluss

Das Projekt Rheinfelder Rheinuferrundweg extended hat sich zum Ziel gesetzt, den Hochrheinabschnitt als Teil eines länderübergreifenden Flussparks zu entwickeln. So wird der ursprüngliche Rheinuferrundweg beider Rheinfelden auf die benachbarten Gemeinden ausgedehnt zwischen Grenzach-Wyhlen/Rheinfelden CH und Stein/Bad Säckingen, um die bestehenden Qualitäten des zusammenhängenden Gewässerraums als gemeinsamen Natur-, Kultur- und Naherholungsraum zu stärken. Die Verlängerung dieses Spaziergangs soll ein attraktiver Rundweg reich an Sehenswürdigkeiten sein (Stege, Wege, Erholungs-/ Spielbereiche, Anlegestelle, Beobachtungstürme ...). Besonderes Augenmerk wird auf die sanfte Mobilität gelegt: Fussgänger- und Radwege werden ergänzen und mehr sichtbar, und die Nutzbarkeit der Rheinwege wird verbessert.Die geplante Fussgängerbrücke zwischen den beiden Rheinfeldener Regionen ist das Symbol für diesen grenzüberschreitenden Ansatz.

Seit der Zwischenpräsentation 2016, wurde das Projekt weiter vorangetrieben. Die Zusammenarbeit zwischen den zehn involvierten Gemeinden ist verstärkt und verbessert worden. Die Rolle von Rheinfelden (Baden) (D) und Rheinfelden Aargau (CH) als Koordinatoren der Gruppe gewährleistet das Fortbestehen.

Im Jahr 2016 wurde ein Interreg-Antrag gestellt und das Projekt erhält finanzielle Unterstützung von Interreg und dem Aggloprogramm. Die Bauarbeiten der Kommunalen Aufwertungsmassnahmen sollen 2019 beginnen. Das Datum der Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Juni 2023 vorgesehen.

Die Machbarkeit der Fussgängerbrücke muss jedoch aufgrund der Kosten des Bauwerks im Jahr 2019 noch geklärt werden.

Das IBA Projekt Rheinfelder Rheinuferrundweg extended beteiligt sich voll und ganz an der Stärkung der touristischen Attraktivität der trinationalen Region und der Verbesserung der Verbindungen entlang der Rheinufer. Dieses Projekt ist ein Vorbild für Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis zwischen den Akteuren. Zusätzlich zur Zusammenarbeit zwischen den deutsch-schweizerischen Partnern ist das Projekt auch eine treibende Kraft der Projektgruppe IBA Rheinliebe. Durch ihr starkes Engagement kann das IBA Projekt Rheinfelder Rheinuferrundweg extended in eine erweiterte trinationale Überlegung eingebunden werden, um eine gemeinsame Identität und eine Einheitlichkeit in der Behandlung der Rheinufer in der trinationalen Region zu garantieren.

Relevanz

— Regional/International: Modell für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Aufwertung der Rheinufer, beteiligt sich an der Stärkung der touristischen Attraktivität der trinationalen Region und der Verbesserung der Verbindungen an den Ufern entlang.